» 서울에 오신 것을 환영합니다!
Für das Leben gibt es kein Skript, keinen Probelauf, keine Rückspultaste. Auch das Leben in Seoul ist unscripted - zwischen technologischem Fortschritt und alten Traditionen, weltweitem medialen Erfolg und faszinierender Kultur, findet das echte Leben statt. Persönliche Herausforderungen, dramatische Love Stories und ambitionierte Träume. Seoul ist eine Stadt der Gegensätze, aber was unter den funkelnden Lichtern wirklich Bedeutung hat, muss jeder für sich selbst herausfinden.
» Wetterbericht
Die Kirschbäume stehen in voller Blüte. Die Temperaturen schwanken zwischen 14 und 20° Grad, es ist sonnig und Wolken lassen sich nur vereinzelt blicken. Die Luftqualität kann für sensible Gruppen derzeit problematisch sein, es wird empfohlen eine Maske zu tragen.
» Team

#16

RE: Registration

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» Move to Seoul
12.04.2026 12:08
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


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Das Seoul Unscripted-Team





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#17

RE: Registration

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» Move to Seoul
12.04.2026 12:43
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Ahsun x Hae

Face Claim: Kim Yu-jeong


Alter: 25


Studium / Job: Personal Assistant der Bereichsleitung eines Chaebol


Gesuch? -


Wenn ja, welches? -






Hier ist Platz für deine Vorgeschichte.
Mindestens 500 Wörter!


⊱✿⊰ Müsste Ahsun Hae ihr Leben in einem Wort beschreiben, wäre es wohl: Stillstand. Aufgewachsen in einem Vorort von Seoul, zwischen Geschichte und Moderne genoss sie das, was man als Durchschnitt bezeichnen konnte. Was durchaus positiv gesehen werden kann. Ihre Eltern kümmerten sich immer liebevoll um sie und ihre sieben Jahre jüngere Schwester. Sie lehrten sie verständnisvoll und sanft zu sein und vor Allem: den Mut zu haben, ein Leben zu führen, bei dem man am Ende des Tages das Gefühl hat, wirklich gelebt zu haben. Heute, mit 25, muss sie leider sagen, dass sie genau das nicht immer schaffte.
⊱✿⊰ Ahsuns Kindheit und Jugend verlief unspektakulär. Mit acht Jahren fing sie an, Ballett zu tanzen. Ihre Disziplin, weiter zu trainieren, selbst wenn ihre Muskeln brannten, die Zehen bluteten und sie sich kaum noch bewegen konnte, wurde schon früh belohnt. Bei öffentlichen Auftritten bekam sie meist die Hauptrolle zugeteilt und auch bei regelmäßigen Wettbewerben enttäuschte sie die Erwartungen nie. Trotzdem war das Ballett nie etwas, das sie beruflich machen wollte. Nachdem ihre Schwester erkrankte, und sie zwangsläufig mitbekam, welche finanzielle Belastung mit einem Mal aus dem Nichts entstehen konnte, veränderte sich auch ihr Verhältnis zum Tanz. Obwohl sie weiterhin mit Leidenschaft dabei blieb, lehnte sie die Hauptrollen ab, trainierte oft nur noch für sich und degradierte sich so zur Statistin ihres eigenes Lebens.
⊱✿⊰ Mit ihren Schulabschluss in der Tasche, musste sie sich entscheiden, wie es nun weitergehen sollte. Auch wenn ihre Schwester inzwischen längst wieder genesen war und diese Zeit der Angst unter dem Schleier der Erinnerung zurückblieb, entschied sie sich für Sicherheit. Und damit für ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Personalmanagement. Mit Antritt des Studiums zog sie zunächst in das Studentenwohnheim in unmittelbarer Umgebung zur Uni. Hier lernte sie eine neue Form der Disziplin, die nichts mit der körperlichen Belastung beim Ballett zu tun hatte. Nicht selten war sie kurz davor, ihre Entscheidung anzuzweifeln. Trotzdem blieb sie dabei, kämpfte sich durch und schaffte es schließlich, das Studium mit sehr guten Noten abzuschließen. Ihr Fleiß wurde belohnt und sie fand relativ schnell eine Anstellung als persönliche Assistentin im Produktmanagement eines großen Chaebols. Inzwischen, nach etwas mehr als zwei Jahren, ist sie ausschließlich für den Bereichsleiter zuständig - was bedeutet, dass sie für seine Belange oft rund um die Uhr erreichbar sein muss, denn die Verantwortung endet nicht mit der Vorbereitung von Präsentationen und anderen organisatorischen Belangen. Um genau zu sein, fehlt nur noch, dass sie für ihn seine Einkäufe erledigen und seine Kinder von der Schule abholen soll.
⊱✿⊰ Der Job ist anstrengend und oft auslaugend, doch er sichert ihren Lebensunterhalt - und den ihrer beiden 2-jährigen Cavapoos Tootsie und Bagel, die sie über alles liebt und die ihr Ein und Alles sind. Als sie die Anzeige des Tierheims für die beiden sah, konnte sie nicht anders und machte sich nach Feierabend beinahe umgehend auf den Weg dorthin. Und kam mit einer Menge Zubehör und zwei kleinen Welpen zurück. Da ihre Arbeitstage häufig länger als zehn Stunden dauern, hat sie nach sorgfältiger Recherche und der Einholung Unmengen an Referenzen eine vertrauenswürdige Hunde-Tagesstätte für die beiden gefunden in der diese die Zeit verbringen, bis sie sie Abends mit nach Hause nehmen und mit ihnen eingekuschelt bei einer Tasse Maesil Cha und einem kitschigen K-Drama (was ihre Weltanschauung von Liebe und dem Leben generell eventuell etwas verzerrt hat) auf dem Sofa entspannen kann.
⊱✿⊰ Ahsun war schon immer ruhiger und in Gegenwart Fremder eher zurückhaltend. Was nicht bedeutet, dass sie schüchtern ist. Nur … eben zurückhaltend und ruhig - insbesondere wenn sie neue Menschen kennenlernt; was durch den Druck und die Umstände ihres Arbeitsalltags verstärkt wird. Trotzdem hält sie an dieser Stelle fest, da sie Verantwortung trägt und Stabilität braucht.
⊱✿⊰ Einen Ausgleich dazu findet sie auch heute noch in ihrem Hobby: dem Ballett. Hier kann sie ihre Unsicherheit ablegen und wirkt schon fast wie ein anderer Mensch. Sie tritt schon längst nicht mehr öffentlich auf. Stattdessen unterrichtet sie gelegentlich vertretungsweise Kinder in dem Tanzstudio, in dem sie selbst zwei Mal die Woche tanzt. Die Leiterin hat ihr bereits mehrmals eine feste Stelle angeboten, doch in Ahsun hat sich die Sorge breit gemacht, dass sie so die Freude am Ballett verlieren könnte, wenn es zur Pflicht wird, daher lehnt sie immer wieder ab.
⊱✿⊰ Neben dem Tanzen liebt sie klassische Musik. Sie versucht zumindest ein Mal im Jahr ein Konzert zu besuchen, was durch ihre beruflichen Verpflichtungen nicht immer möglich ist. Ihr Lieblingskünstler ist Yo-Yo Ma, daher ist es nicht überraschend, dass sie insbesondere vom Cello angetan ist. Eines Tages möchte sie es wenigstens ein Mal selbst spielen, um das Gefühl des Bogens auf den Saiten spüren zu können. Allerdings nur so lange, bis sie ein bestimmtes Stück beherrscht: Bachs Cello Suite No. 1.
⊱✿⊰ Freundschaften pflegt Ahsun bewusst nur wenige. Sie möchte nicht in die Verlegenheit kommen, jemanden vernachlässigen zu müssen. Was durch ihre berufliche Belastung und ihren Hobbies nicht unwahrscheinlich ist. Jedenfalls redet sie sich ein, dass es daran liegt. Vielleicht ist für ihre Zurückhaltung in Bezug auf Freundschaften auch ein Erlebnis, ein Fehler, den sie gemacht hat, ausschlaggebend. Kyu. Der Nachbarsjunge, wie man so schön sagt. Mit ihm hat sie sich gefreut, geweint und fast jede Emotion dazwischen erlebt. Bis das über Jahre hinweg aufgebaute Vertrauen an nur einem Abend einen Riss bekam und daraufhin langsam in seine Einzelteile zerbrach. An diesem Tag hat er ihr verkündet, welche Pläne er für seine Zukunft hat. Welche Möglichkeiten sich für ihn eröffnet haben und … Ahsun war mehr als überfordert mit der Situation. Ihr engster Freund verkündete, eine Karriere anzustreben, die bedeutete, dass er gehen musste. Dass er sie verlassen würde. Ihre Gedanken waren egoistisch, denn sie sah ihre Freundschaft vor ihrem inneren Auge zerplatzen; was durch ihre Reaktion deutlich wurde. Sie schaffte es nicht, ihre Freude, die sie selbstverständlich für ihn empfand - richtig ausdrücken und sagte stattdessen … nichts. Zog sich zurück, rückte von ihm ab und sorgte so für einen Moment, der nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Sie sollte danach nie wieder die Gelegenheit bekommen, ihre Reaktion - ihre Sprachlosigkeit - persönlich zu erklären. Mit seiner wachsenden Bekanntheit, entwachsen aus dem Versuch, seine Träume zu verwirklichen, verschwand er langsam aus ihrem Leben. Der Kontakt wurde von Tag zu Tag, Woche zu Woche und schließlich Jahr zu Jahr weniger. Inzwischen sind sieben Jahre vergangen und sie führen ihre jeweils eigenen Leben, ohne dass sie jemals die Gelegenheit bekommen würden, herauszufinden, was gewesen wäre, wenn. Ihre Gespräche - wenn man sie denn als solche bezeichnen konnte - beschränken sich auf drei Termine im Jahr: ihre jeweiligen Geburtstage und das Neujahrsfest. Trotzdem besucht sie seit Jahren am ersten Sonntag im Monat das Café seiner Eltern, wo sie dann jedes Mal mehrere Stunden verbringt, weil seine Mom wieder tausend neue Geschichten und Bilder zeigt; von einem Menschen, den sie schon lange nicht mehr kennt. Und den sie trotzdem nicht loslassen kann.



Hyune Jinyoung
ist schon dabei.
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#18

RE: Registration

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» Move to Seoul
12.04.2026 12:56
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


Wow, zum Sonntag herrscht hier ja richtig reges Begängnis.

Ich bin early: ich war ein bisschen erleichtert, das du gute Hundesitter für die beiden gefunden hast. Ich hatte beinahe Sorge, dass ich mich dafür anbieten muss *hust* so, so schade.
Spaß.
Jetzt mal ernsthaft:
Dein Ava und Name gehen klar, ich habe beides schon eingetragen. Die Story klingt auch gut. Ballett ist ein echt starkes Hobby, ich habe mit Contemporary schon so meine Schwierigkeiten.

Also... komm rüber! @Nam-kyu Su hilft dir sicher beim Koffer tragen, er hat ja gerade Übung darin.

xoxo
Hyune



"Nobodystays forever." she screamed in anger.

"I'll be your Nobody then." he replied.


Nam-kyu Su
stalks the sh*t out of you.

Nam-kyu Su
heult vor lachen.
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#19

RE: Registration

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» Move to Seoul
12.04.2026 13:05
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


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#20

RE: Registration

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» Move to Seoul
17.04.2026 22:16
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Sarin x Vance

Face Claim: lili reinhart


Alter: 29


Studium / Job: actress (theatre/musical)


Gesuch? jein


Wenn ja, welches? so halb... Leonardo is waiting :P





Das kleine Mädchen, war nicht lange mit ihren Eltern alleine, denn zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt auf den sie ab jenen Moment, aufpasste. Egal was er machte, egal wobei er Hilfe brauchte sie war an seiner Seite. Sagte ihm dass es nicht schlimm war, wenn man beim laufen auf die Knie fiel. Alles Dinge bei denen sie ihm half. Sie waren fast wie Zwillinge, konnten nie ohne den anderen und teilten sich sogar bis zur Highschool ein Zimmer. Erst ab jenem Zeitpunkt veränderten sich die Interessen der beiden. Sarin hatte schon immer die Menschen im Fernseher imitiert oder sich gerne verkleidet. Bei ihrer Oma hatte sie ein kleines Puppentheater, welches sie heute immer noch hatte. Eine Hommage an ihre Mutter, die sich dafür entschieden hatte einen Seefahrer aus einem entfernten Land zu heiraten. Er war führ sie, zurück nach Südkorea gekommen und wollte sich mit ihr ein Leben aufbauen.
Letztlich war Sarin, die kleine Enkelin an die sie immer gedacht hatten, als sie das kleine Haus in Busan gebaut hatten. Erst mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder war sie in die Großstadt gezogen. Ihre Kindheit war voller Natur, Dinge die man am liebsten tat und keine bösen Menschen um sie herum. Einfach unbeschwert und frei - zwei Worte die sie bis heute, sehr gut beschrieben.
Selbst als sie mit ihrer Familie in Seoul wohnte, war es ihren Eltern wichtig immer noch viel in der Natur zu sein, weswegen sie jedes Wochenende hinausfuhren in ihr kleines Gartenhaus, dass sich ihre Eltern direkt gekauft hatten als sie nach Seoul kamen. In den Ferien waren sie meistens bei ihrer ganzen Familie in Busan. Denn dort kamen die komplette Familie Cho her. Sarin liebte es in Busan und wollte meistens nie von dort weg wenn die Schule wieder anfing. Sie war eine gute Schülerin und half ihrem Bruder wo es nur ging.
Und dann war da Leonardo Vance, einen Namen den sie nicht vergessen konnte. Nicht nur weil er so besonders war unter den ganzen normalen Namen sondern auch weil die Person die diesen Namen trug besonders war. Für sie war er besonders. Sie verbrachte gerne Zeit mit ihm und später zum Ende der Highschool sogar noch mehr, weil sie schon immer das Gefühl hatte, sie würden sich nie aus den Augen verlieren. Und so war es auch. Sarin unterstützte ihn bei allem, ob es das Studium war. Nerven die er bändigen musste oder wenn er einfach nur aufgemuntert werden musste, sie war da. Sie war immer da. Nicht nur in den guten Zeiten. Sie war schon immer eine Unterstützerin, bei Leo, bei ihrem Bruder. Bei allem.
Sie selbst hatte auch studiert, weil man es von ihr verlangte? Auch, aber auch weil sie es wollte. Sie wollte Schauspielerin werden, schon immer.. wie man an ihrer Kindheit merkte und sowieso war sie immer in einem Theaterkurs gewesen wenn es einen in ihrem Jahrgang gegeben hatte. Auf der K-Arts war es nicht einfach. Man verlangte viel von ihr, aber genau diese Arbeit, diese Leistung erbrachte sie immer wieder. Auch wenn sie sich teilweise fühlte, als würde sie sich selbst therapieren. Dennoch schaffte sie es mit Bravour und hatte im letzten Jahr ihres Studiums sogar schon einige Angebote, denen sie aber erst nach Vollendung nachgehen konnte. In der Zeit waren sich Leo und sie gegenseitig eine Stützte, neben dem ganzen Unileben und Studentenpartys. Genauso stolz war Sarin als Leo endlich sein eigenes Tattoostudio hatte und sie schon in ihren ersten Filmen mitspielte. Es war das Leben das sie sich damals ausgemalt hatte, als sie neben Leo in der Cafeteria gesessen hatte und sie zusammen Ramen gegessen hatten.
Ihr Ichigo Ichie.
Das er sie irgendwann fragen würde ob sie heiraten würden, hatte sie zu dem Zeitpunkt allerdings nicht erwartet, was aber nichts an ihrer Entscheidung änderte und sie versuchte die beste Frau an seiner Seite zu sein wie nur möglich. Dass sie allerdings schwanger werden würde, damit hatte sie wohl nie gerechnet. Nicht das sie irgendwann mal darüber nachgedacht hatte, aber ihre Arbeit machte ihr Spaß, sie liebte es. Würde es aber nie an erste Stelle hängen weswegen sie eigentlich eine Auszeit nehmen wollte, sie hatte noch einige Angebote die allerdings erst noch in weiter Ferne lagen, also war ihre Zukunft was das anging schon mal gesichert oder? Sarin, hatte zwar Angebote war aber immer noch mehr in ihren Anfängen. Einen Kinofilm hatte sie rausgebracht, bevor sie geheiratet hatten, alles andere waren Filme die es nicht ins Kino geschafft hatten. Als sie jedoch erfahren hatte das sie schwanger war, bewarb sie sich bei einem Theater, nichts zu anstrengendes, aber so ganz ohne etwas zu machen, war nicht wirklich ihr Ding. Sie konnte doch nicht monatelang zuhause sitzen und sich jeden Tag etwas neues ausdenken was sie machen sollte.
Was sie allerdings immer wieder über die Zeit stutzig gemacht hatte war Leonardos Vater. Riccardo war ihr irgendwie schon immer ein Dorn im Auge gewesen, sie mochte ihn nicht. Er hatte eine Art an sich die sich nicht beschreiben konnte aber wusste das ihr das nicht gefiel. Und da immer mal wieder zwischen ihr und Leo das Thema seiner leiblichen Mutter aufkam, dachte sich Sarin, etwas nachzuforschen doch Ichiro, Leos anderer Vater, konnte ihr keine Auskunft geben, und auch Riccardo nicht. Obwohl sie sich sicher war, das jener etwas wissen könnte. Hin und wieder war sie mit ihren Freundinnen in dessen Club feiern, kannte den ein oder anderen Barceeper und sagte, trotz Desinteresse, auch Riccardo immer hallo wenn sie an einem Abend dort war. Lee, einer der Barceeper hatte ihr mal erzählt, dass ein neuer Mitarbeiter nur drei Wochen da war und man nie wieder etwas von jenem gehört hatte, weil dieser ausversehen Preise für Getränke vertauscht hatte, die dem Geschäft geschadet hatten. Über die Jahre hatte Rin schon öfter solche Geschichten gehört, sich aber nie etwas dabei gedacht.
Den einen Abend jedoch, der Abend der ihr ganzes Leben verändern sollte, war Riccardo nicht in seinem Büro. Sarin war einfach so, weil sie mal Hallo sagen wollte, vorbeigefahren. Allerdings hatte sie niemanden aufgefunden, außer einen Mitarbeiter. Durch eine kleine Ausrede, kam sie weiter zu besagtem Büro. Es war unheimlich aber zugleich wollte sie etwas suchen, was wusste sie nicht, aber irgendwas was sie auf Leo`s Mutter bringen würde. Sie setzte sich an den Schreibtisch und durch das bewegen der Maus, ging der Monitor an. Ohne Kennwort, er war noch an. Hatte er vergessen jenen auszuschalten?
Ohne schlechtes Gewissen klickte sie sich durch, war in seinem Emails und konnte ihren Augen nicht trauen als sie den Namen fand, der Leos Mutter gehörte. Sie hatte ihm unzählige Nachrichten geschrieben. Wie es ihrem Sohn ging.. Fragen über Fragen die nie beantwortet wurden. Hin und wieder hatte er geantwortet das es sie nie wieder etwas anginge, er habe ihr doch sogar noch eine extra große Summe gezahlt.
In einer anderen Mail las sie eine Verhandlung, ging es um Geld? Den verschwundenen Mitarbeiter? Sie wusste es nicht, und konnte es auch nicht richtig deuten und wollte sich nicht zu vorschnell ein Bild machen. Erst als sie schnelle Schritte hörte, stand sie auf und stand mitten im Raum aus sie Riccardo hineinkommen sah. Sarin war niemand die lange etwas für sich behalten konnte, also hatte sie ihn zur Rede gestellt, weil sie genau wusste das ihr Ehemann gerne seine Mutter kennengelernt hätte. Das er viel darüber nachdachte. Es waren Lügen. Die beiden stritten lauthals,weil sie es nicht fassen konnte. "Wenn du meinem Sohn davon etwas sagst, werde ich den umbringen!" hatte sie noch gehört und war hinaus gerannt.
Ohne auf die Straßen zu achten, wollte sie zu ihrem Wagen, sah das Auto von rechts nicht kommen, während ein anderes Auto schon bremst und mit dem dritten Auto kollidierte. Sarin konnte sich gerade noch so hinter ihre offene Autotür retten doch bevor sie noch die Schuld bekam, ließ sie das Auto stehen und verließ den Schauplatz schneller als andere Passanten erahnen konnten. Innerlich hatte sie einfach nur noch Angst, dieser Mann war gefährlich, das wusste sie. Weswegen sie Leo in einer SMS schrieb das sie zu ihrem Bruder fahren würde, weil dieser Unterstützung brauchte. Es war keine komische Nachricht, da Sarin dies öfter mal tat, also nichts ungewöhnliches. Für sie selbst allerdings schon, denn sie zitterte immer noch als sie bei ihrem Bruder ankam, ließ sich aber nichts anmerken. Sarin wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was alles passierte, während sie diese eine Nacht schon weg war. Völlig überfordert war sie in den frühen Morgenstunden in ein Hotel gefahren um ihre Gedanke zu sortieren um das mit Riccardo irgendwie zu verarbeiten und um sich zu beruhigen, des ungeborenen Kindes wegen. AN jenem Morgen bekam sie von ihrem Schwiegervater ihre eigene Todeanzeige geschickt. Es war kein Scherz, nicht einfach ein bearbeitetes Bild. Es war echt. Die abertausenden von Nachrichten und Anrufen von Leo und ihren Freunden... Sie saß nur da. Wusste nicht was sie tun sollte. Und dann noch eine Nachricht. "Und ich werde mir dein Kind holen, wie - wirst du sehen. Ich werde dich finden." -

Wando war die Stadt in die sie von einem Zug gebracht wurde. Das war nun schon fünf Monate her. Rin hatte alles getan, um nicht an diesen einen Abend zu denken, sie versuchte sich nicht bewusst zu machen das alle dachten sie wäre tot, nicht nur sie. Auch das baby was in ihr heranwuchs. Sie waren nicht tot. Sie stand hier. Im Garten eines kleinen Hotels in dem sie seit fünf Monaten lebte, und ein wenig in der Küche arbeitete um sich ihr Zimmer zu leisten. Keiner kannte sie. Keiner wusste wer sie war. Niemand wusste was in Seoul passiert war außer sie. Hier in Wando war sie einfach nur Haru, ihr Zweitname, die neu hier her gezogen war. Ob es nett war die Menschen hier anzulügen? Nein, aber sie hatte keine andere Wahl. Die einzige die wusste wer Ino wirklich war, war Leos Mutter. So-Yeon, jene hatte sie bei sich wohnen lassen.
Sarin hatte sie gefunden. Es hatte nicht lange gedauert, schließlich hatte sie ihre Emailadresse, in der Hoffnung es war noch die selbe, da sie nicht mehr wusste wann genau So-Yeon aufgehört hatte Riccardo zu schreiben und auch sie erzählte ihr Dinge, was Leo anging, was seine Geburt anging... Sarin musste wieder zurück. Sie musste, aber einfach würde es nicht werden. Würde Leo ihr glauben? Würde er ihr überhaupt glauben, dass sie sie war? Das einzige was sie verriet war ein Tattoo, dass nur er kannte. Geheimnisse die nur sie beiden kennen würden. Würde sie das wieder zusammen bringen? Würde er ihr glauben was seinen Vater anging? Sie hatte beweise... sogar... von ihrem eigenem Todestag. Ob sie je wieder arbeiten konnte, so wie vorher?
"Was schaust du so besorgt? Denk an was schönes Rin... du siehst ihn bald wieder. Ihr seht ihn bald wieder!" sagte So-Yeon mit ruhiger Stimme und band Sarin vorsichtig ein warmes Tuch um ihren, nun schon gewölbten Bauch. Die ältere Frau kümmerte sich seit drei Monaten um Sarin, seitdem sie sich kennengelernt hatten, kam niemand mehr zwischen sie. Als hätte das Schicksal die beiden so zusammen geführt. Vielleicht sollte das alles genauso passieren.
Erst wollten die beiden gemeinsam nach Seoul, weil Sarin zu große Angst hatte, er, Riccardo, würde sie finden bevor sie Leo treffen konnte. Dann wollten sie getrennt fahren, weil auch So-Yeon ein mulmiges Gefühl bekam. Doch am Ende saßen beide in dem Zug zurück nach Seoul, sie konnten vorerst bei So-Yeons Schwester unterkommen. Von dort aus hatte sich Rin ein neues Handy geholt und gehofft das Leos Nummer noch immer die alte war, denn diese konnte sie auswendig. Ein zurück gab es nicht und ein vorwärts ohne ihn auch nicht. Ohne ihr altes Leben, nein. IHR Leben.




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#21

RE: Registration

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» Move to Seoul
17.04.2026 22:44
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


Hellooow Again!
Als erstes bin ich schon ein bisschen erbost, weil mein Teilzeit-Bodyguard (und neuerdings Tätowierer) dich noch nie erwähnt hat. Das nehme ich persönlich.
Aber nachdem @Leonardo Vance sich in deinem Vorstellungsthread schon kurz geäußert hat, scheint er wohl wirklich sehnsüchtig auf dich zu warten.
Deshalb mache ich's ab jetzt kurz:
Name und Ava gehen klar.
Story klingt interessant.
Ich bin gespannt, was daraus wird. Komm rüber!

xoxo
Hyune



"Nobodystays forever." she screamed in anger.

"I'll be your Nobody then." he replied.


Leonardo Vance
findet das ultra-hyper-mega-cute!

Leonardo Vance
heult vor lachen.
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#22

RE: Registration

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» Move to Seoul
17.04.2026 22:56
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


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[facts][style=background: #eee7ea; font-family: 'Arial'; font-size: 10px; text-transform: uppercase; color: #888888; text-align: right; float: left; text-weight: bold;]Studium / Job: XXX[/style][/facts]
 
[facts][style=background: #eee7ea; font-family: 'Arial'; font-size: 10px; text-transform: uppercase; color: #888888; text-align: right; float: left; text-weight: bold;]Gesuch? XXX[/style][/facts]
 
[facts][style=background: #eee7ea; font-family: 'Arial'; font-size: 10px; text-transform: uppercase; color: #888888; text-align: right; float: left; text-weight: bold;]Wenn ja, welches? XXX[/style][/facts][/faktbox]
 
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#23

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 19:44
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Han Jae Tsukasa

Face Claim: Jung Woo-young


Alter: 24 Jahre


Studium / Job:Sänger & Streamer


Gesuch?Nein


Wenn ja, welches? XXX





Er ist in Seoul aufgewachsen, nicht mit großem Luxus, sondern ganz normal. Eine kleine Wohnung, nicht viel Platz, aber genug. Seine Mutter hat früh gearbeitet, meistens im Büro, oft länger als sie eigentlich musste. Sein Vater war die meiste Zeit unterwegs, irgendwas mit Lieferungen, Schichten, die nie gleich waren, als Kind war er viel allein, oft genug, dass er sich selbst beschäftigen musste. Er hatte Kopfhörer, ein altes Handy und später einen kleinen Laptop. Musik war so ziemlich das Erste, was ihm wirklich wichtig wurde. Er hat alles gehört, egal ob K-Pop, R&B oder irgendwas Internationales. Hauptsache es hatte Gefühl. Seine Mutter hat das relativ schnell gemerkt. Dass er nicht einfach nur hört, sondern… mehr daraus macht. Er hat angefangen mitzusingen, irgendwann auch zu tanzen. Erst im Zimmer, Tür zu, Vorhänge halb zugezogen, weil es ihm unangenehm war, wenn jemand zugeschaut hat. Sein Vater war da anders, distanzierter,nicht streng, aber er hat auch nicht viel geredet, Wenn er zu Hause war, war er müde. Trotzdem war da und Stolz, auch wenn er es nie groß gezeigt hat. In der Schule war er… okay, nicht schlecht aber auch nicht der Beste. Ihn hat das alles nicht wirklich interessiert. Er war oft in Gedanken woanders. Hat im Unterricht manchmal einfach Texte geschrieben, Ideen, Songzeilen, irgendwas, das ihm gerade durch den Kopf ging. Freunde hatte er, aber keinen riesigen Kreis. Ein paar enge, mit denen er auch mal draußen war, Basketball, einfach rumhängen. Aber oft war er lieber allein. Das Casting mit vierzehn kam eher zufällig, ein Freund hatte ihn überredet, seine eltern fuhren ihn, er hatte nicht damit gerechnet irgendwie weiter zu kommen, aber als er angenommen wurde, hat sich alles verändert. Seine Eltern waren erst unsicher, gerade seine Mutter. Sie wusste, wie hart diese Branche istW ie viel Druck da drauf liegt. Aber sie hat ihn machen lassen. Ab da wurde sein Alltag komplett anders. Schule, Training, kaum Freizeit. Tage, die sich wiederholt haben. Tanzen, Singen, Fitness, wieder von vorne. Er war jung, aber er hat sich durchgezogen. Weil er wusste, dass er sonst schnell wieder raus ist. Seine Gruppe hat ihm viel gegeben. Immer beobachtet zu werden. Immer funktionieren zu müssen. Kein wirklicher Rückzugsort. Zu Hause war er dann oft einfach nur still. Saß da, Handy in der Hand, Musik an, Kopf voll. Mit der Zeit hat sich das Verhältnis zu seinen Eltern verändert, er war selten da, wenn doch, dann kurz. Gespräche wurden weniger. Seine Mutter schreibt ihm heute noch oft. Fragt, ob er gegessen hat. Ob er genug schläft. So einfache Sachen. Sein Vater… ist immer noch eher ruhig. Aber wenn sie sich sehen, reicht oft ein kurzer Blick oder ein Nicken. Mehr braucht es manchmal nicht. Als er mit 21 die Gruppe verlassen hat, war da auch Unsicherheit ob er es schaffen würde, aber er hat es durchgezogen. Allein zu starten war nicht leicht. Weniger Struktur, mehr Verantwortung, aber auch mehr Freiheit. Er hat sich langsam wieder aufgebaut, eigene Musik, eigener Stil. Sein Leben ist immer noch voll. Termine, Auftritte, Studio. Nicht viele freie Tage, aber er hat gelernt, sich kleine Momente zu nehmen. Vorallem abends bei den streams, er redetet oder singt, aber oft Zockt er allein oder mit der Community er hat sich zweie Seiten aufgebaut und war mit sein Leben wie es war mehr als nur zufrieden. Und wenn man ihn Schokofrüchte hinhielt, dann hatte man eh bereits sein halbes Herz gewonnen, eine Tatsache die sein guter freund und Bodyguard Tae gerne mal ausnutze damit er die Klappe hielt.

Rufname: Han
Spitzname: Floh, Chaot
Naschi: Er Liebt jegliche Schokofrüchte! Damit kann man ihn bestechen!
Drink: Milchshake oder Bubble Tea FAV!
Wish: Möchte sich ein Motorrad besorgen


Story würde ich dann noch leicht anpassen wegen der Solokarriere, wenn ich mit Chan gesprochen habe :3 Viel verändern würde sich da nicht außer die auflösung der gruppe etwas später nicht so früh ^^




Hyune Jinyoung
ist schon dabei.

Chan Jun Kwon
liebt es.

Hyune Jinyoung
findet das ultra-hyper-mega-cute!
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#24

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 20:02
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


Da bist du ja Hannie-Bunny!
Für dich stelle ich sogar kurz meine Erdbeeren bei Seite.

Alsooo einiges wurde ja schon "drüben" in der Schmiede besprochen.
Der Ava gehört dir sowieso, das mit dem (Ruf)Namen ist ebenfalls schick.
Was die Details angeht, kannst du die natürlich ganz entspannt noch mit Channie besprechen und das dann in Ruhe in deine Story integrieren. Uns geht's hier ja in erster Linie darum zu sehen, was euer "Startpunkt" ist.

Also bleibt mir eigentlich nichts weiter zu sagen, als dass es zum künftigen Motorrad hoffentlich auch einen Helm dazu gibt und du ansonsten gern rüber kommen kannst.
Lass deine Taschen und Koffer ruhig stehen, die bringt bestimmt der andere mit.

xoxo
Hyune



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#25

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 20:08
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Ich sehe den nächsten Spitznamen schon kommen ohne das ich drüben bin xD
Erdbeeren habe ich hier gerade auch....mit Zucker?


Super dann beeile ich mich mal! Und ich hoffe doch, nicht das mein Koffer da nun 5 Tage rumsteht
Dank dir



Hyune Jinyoung
liebt es.
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#26

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 20:24
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


서울에 오신 것을 환영합니다 - Welcome to Seoul!

Schön, dass du hier bist!
Hast du dich bereits ausgiebig umgesehen und einen Blick in unsere Regeln und Listen geworfen?
Perfekt! Dann steht deiner Bewerbung nichts mehr im Weg.
Solltest du dich für eines der Gesuche interessieren, beachte bitte die dortigen Anforderungen. Sollte es Fragen dazu geben oder du grundsätzlich erst einmal Anschluss suchen wollen, kannst du dich gern zunächst in der Charaktervorstellung austoben.
Für alles weitere haben wir natürlich jederzeit ein offenes Ohr - melde dich einfach!

Wir freuen uns auf dich.

Das Seoul Unscripted-Team





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#27

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 21:27
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Tae-Joon Kang

Face Claim: Choi San


Alter: 26


Studium / Job: Bodyguard


Gesuch? Nope


Wenn ja, welches? XXX




Kang Tae-joon wuchs in einem ruhigen, eher unscheinbaren Teil Seouls auf. Seine Familie lebte einfach, fast schon rustikal, so das Tae-joon schon früh lernte, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.
Sein Vater war streng, ein Mann, der glaubte, dass Disziplin wichtiger ist als Worte. Seine Mutter hingegen war warmherzig, aufmerksam und stand ihrem Sohn stets unterstützend zur Seite. Zwischen diesen beiden Polen entwickelte Tae-joon früh ein Gespür dafür, wann Stärke gefragt war — und wann Mitgefühl.
Schon als Jugendlicher fiel er durch seine ruhige Art auf. Während andere laut wurden, blieb er still. Während andere wegsahen, blieb er. Verantwortung übernahm er selbstverständlich, fast automatisch.

Es gab jedoch ein Erlebnis, das ihn nachhaltig formte. Es geschah nicht plötzlich oder chaotisch — sondern schleichend und viel zu lange unbemerkt.
Während seiner Schulzeit hatte Tae-joon einen engen Freund, Min. Min war nach außen hin ein Vorzeigjunge, gehorsam, strebsam, brachte stets die besten Noten nach hause. Doch innerlich rutschte er immer weiter ab. Leistungsdruck, familiäre Probleme und das Gefühl, nie wirklich zu genügen, hatten sich über Monate hinweg aufgebaut.
Tae-joon bemerkte die kleinen Dinge: die Müdigkeit, die zu lange blieb . Die Antworten, die kürzer wurden . Die Momente, in denen sein Freund einfach nur ins Leere starrte.
Tae sprach ihn darauf an — vorsichtig, ruhig, ohne Druck. Doch sein Freund wich aus, spielte es herunter, lächelte. Eben typisch Min.
Eines Abends verschwand sein Freund plötzlich und war nicht mehr erreichbar. Nachrichten blieben unbeantwortet, Anrufe gingen ins Leere. Tae-joon hatte ein ungutes Gefühl — dieses leise, schwer zu ignorierende Ziehen, das ihm sagte, dass etwas nicht stimmte.
Er begann zu suchen. Allein. Niemand sonst schien sich Sorgen zu machen.
Stunden später fand er ihn schließlich — auf dem Dach eines Gebäudes, hoch über der Stadt, am Rand, so gefährlich nah am Abgrund.
Und in diesem Moment stand alles still.
Tae-joon sprach ruhig. Ohne Druck. Er wusste, dass ein falsches Wort alles zerstören könnte.
Und am Ende gelang es ihm. Sein Freund trat zurück. Brach schließlich in seinen Armen zusammen. Und Tae-joon hielt ihn fest.
Nach außen war alles „gut gegangen“. Niemand wurde verletzt. Niemand sprach später groß darüber.
Doch für Tae-joon blieb etwas anderes zurück: die Erkenntnis, wie nah er daran gewesen war, zu spät zu kommen.
Dieses Gefühl verließ ihn nie wieder.

Nach Abschluss der Schule trat Tae-joon schließlich seinen Militärdienst an — blieb jedoch insgesamt rund drei Jahre im Dienst, länger als üblich.
Dort fand er eine Struktur, die ihm vertraut war: klare Regeln, klare Hierarchien, klare Verantwortung.
Während seiner Zeit im Militär spezialisierte er sich auf körperliches Training und taktische Abläufe, baute seine Fähigkeiten in Beobachtung, Reaktionsschnelligkeit und Gefahreneinschätzung weiter aus und wurde schnell als jemand wahrgenommen, der auch unter extremem Druck ruhig bleibt
Er war kein lauter Soldat, keiner, der sich in den Vordergrund drängte — aber einer, auf den man sich verließ.

Nach seinem Militärdienst schlug er auf Empfehlung eines Freundes den Weg des Personenschützers ein.
Mit der Zeit wurde er für sensiblere Aufträge eingesetzt — Klienten, bei denen Vertrauen wichtiger war als reine Stärke.
Zu seine Klienten zählten Politker, Schauspieler, Idols und auch oft genug Freunde dieser VIPs die schlicht Schutz vor Sasaengs benötigten.
Tae-joon blieb stets distanziert, gleichzeitig war er sehr zuvorkommend und um das Wohl seiner jeweiligen Schützlinge bemüht.

Einer seiner aktuellen Schützlinge war Han-Jae.
Charmant, offen und mit einer spielerischen Leichtigkeit begann dieser Tae-joon anzuflirten. Direkt, unverblümt und ohne sichtbare Hemmungen.
Tae-joon reagierte zunächst wie erwartet: professionell, ruhig, kontrolliert.
Er wies nichts scharf zurück — aber er ließ auch nichts zu.
Doch mit der Zeit veränderte sich etwas.
Die Gespräche wurden länger.
Die Blicke blieben einen Moment zu lange.
Seine Antworten werden… weniger neutral.
Er beginnt, sich auf diese Nähe einzulassen — subtil, vorsichtig, fast unbewusst.
Und genau das ist das Problem.
Denn Tae-joon weiß:
Nähe bedeutet Risiko. Gefühle bedeuten Ablenkung. Ablenkung kann Fehler bedeuten.
Und Fehler kann er sich nicht leisten.
Doch je mehr Zeit vergeht, desto schwerer wird es, diese Grenze aufrechtzuerhalten.




Hyune Jinyoung
ist schon dabei.

Hyune Jinyoung
liebt es.
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#28

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 21:45
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


Heeeyyy~ Katzi Nr. 2!

Da bist du ja.
Meine Erdbeeren sind inzwischen alle, also kann ich die jetzt nicht mal dramatisch zur Seite stellen.

Der Ava gehört dir ja sowieso schon, für uns ist der Name auch schick.
Nur ein kleines heads-up: Der schon vorhandene Taehyun nutzt auch "Tae" als Rufname. Ihn stört's nicht. Uns auch nicht. Und wenn's für dich fein ist, kann das gerne so bleiben.

Die Story ist auch noice. Die Sache mit den benötigten Strukturen fühle ich ein bisschen. Ich möchte aber bitte nicht 100 Push Ups nach dem Aufstehen machen #Mimimi

Long story short: komm rüber!
Der Floh wartet schon.

xoxo
Hyune



"Nobodystays forever." she screamed in anger.

"I'll be your Nobody then." he replied.

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#29

RE: Registration

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» Move to Seoul
23.04.2026 21:59
von Hyune Jinyoung • 1.071 Beiträge


서울에 오신 것을 환영합니다 - Welcome to Seoul!

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Wir freuen uns auf dich.

Das Seoul Unscripted-Team





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#30

RE: Registration

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» Move to Seoul
28.04.2026 19:12
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Mingyu x Jung

Face Claim: Song Mingi


Alter: 26


Studium / Job: Barkeeper


Gesuch? -


Wenn ja, welches? -





Hier ist Platz für deine Vorgeschichte.
Mindestens 500 Wörter!


>> Tequila may not be the answer - but it’s worth a shot <<


Täglich steht Mingyu genau unter diesem neonbeleuchteten Schild, was ironischer kaum sein könnte. Was nicht am Tequila per se liegt, sondern vielmehr daran, dass er selbst noch nie in seinem Leben einen Tropfen Alkohol angerührt hat. Trotzdem sorgt er jeden Abend dafür, dass andere sich und ihre Sorgen darin zu ertränken versuchen. Er kennt sie auswendig: die Abläufe, die Bestellungen und die kleinen Eigenheiten seiner Stammgäste der Bar ‘offbeat’ in Hongdae, in der er arbeitet. Dass er eines Tages an diesem Ort landen würde, war nie Teil seines Plans. Ehrlich gesagt hatte er nie wirklich so etwas wie einen Plan für sein Leben.



Geboren in Busan, verbrachte er dort seine frühe Kindheit, bis sein Bruder zur Welt kam und sein Vater die Familie verließ. Mingyu war damals noch zu jung, um die volle Tragweite zu begreifen, doch selbst er spürte die Verzweiflung seiner Mutter, die plötzlich mit zwei kleinen Kindern allein dastand. Als er fünf Jahre alt wurde, ließ die Familie Busan hinter sich und zog nach Seoul, wo Mingyu bis heute lebt.
Die Schule besuchte er nur sporadisch, denn er sah wenig Sinn darin, Energie in eine Ausbildung zu stecken, während das “richtige Leben” seiner Meinung nach draußen stattfand. Stattdessen verbrachte er seine Zeit am Han River oder in Arcades, wo er Stunden vertrieb, bevor er am Abend wieder nach Hause zurückkehrte; selbstverständlich immer später, als er sollte. Sein Verhalten führte häufig zu Konflikten und Streits mit seiner Mutter, deren Geduld mit jedem Jahr sichtbarer nachließ. Trotzdem war er am nächsten Tag wieder unterwegs, als hätte er nichts daraus gelernt.
Mit vierzehn brachten ihn einige Schulfreunde zum Basketballspielen - und trafen damit unbewusst einen Nerv. Zum ersten Mal gab es etwas, das klare Regeln und verlässliche Strukturen hatte. Er entdeckte seine Begeisterung für Sport und entwickelte eine ausgeprägte Teammentalität sowie sportliche Disziplin, die ihn bis heute prägen. Schon bevor er unter die Sportler ging, hatte er ein selbstbewusstes, charismatisches Auftreten, doch durch den Sport bekam es eine Richtung. Auch ohne eigenes Zutun stand er immer häufiger im sozialen Mittelpunkt, woraus mit der Zeit eine stille, selbstverständliche Arroganz über das Wissen darum entstand, dass er selten übersehen wird. Gleichzeitig begann er in dieser Zeit, zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten, Verantwortung für seine Familie zu übernehmen.
Nach dem Schulabschluss begann Mingyu zu arbeiten, um seine Mutter finanziell zu unterstützen, bis er vor einigen Jahren schließlich auszog. Zufällig landete er im ‘offbeat’, einer Bar im Stadtteil Hongdae, wo er zunächst als einfacher Mitarbeiter anfing. Die Arbeit gefiel ihm überraschend gut und so arbeitete er sich stetig nach oben. Heute gilt er, obwohl er offiziell “nur” hinter der Theke steht, als inoffizieller Stellvertreter des Barbesitzers.
Den Hochmut seiner Jugend hat er nie vollständig abgelegt. Für ihn sind die Gäste nur einige Gesichter unter vielen - jeder überzeugt davon, dass seine eigenen Probleme die größten seien. Trotzdem hört er ihnen aufmerksam zu. Er unterbricht selten, stellt gelegentlich eine knappe Frage, wenn sie mehr Wirkung hat als jeder gut gemeinte Ratschlag. Manchmal nickt er nur, während seine Hände mechanisch weiterarbeiten. Mingyu weiß genau, wann Worte überflüssig sind und obwohl er kaum etwas davon merkt, sorgt er unbewusst dafür, dass sich die meisten verstanden fühlen.
Vor einigen Jahren zog er in eine Wohnung über der Bar, wodurch Arbeit und Privatleben stark ineinander übergehen. Selbst wenn er die Tür hinter sich schließt, ist die Bar nie ganz weg. Manchmal schläft er besser ein, wenn unten noch Betrieb ist; Stille wirkt auf ihn ungewohnt. Gleichzeitig ermöglicht ihm diese günstige Wohnsituation, Geld zu sparen. Mingyu verfolgt das Ziel, die Bar eines Tages ohne Kredit selbst zu übernehmen und weiterzuführen. Es ist weniger ein Traum als eine logische Fortsetzung dessen, was ohnehin schon passiert. Trotz des Arbeitsumfeldes trinkt er selbst keinen Alkohol. Kontrolle ist ihm wichtiger als jeder mögliche Rausch. Er lebt konsequent fitness- und gesundheitsbewusst und trainiert regelmäßig, oft zu festen Zeiten, unabhängig davon, wie lange die Nacht zuvor war. Sport ist sein wichtigster mentaler Ausgleich zum Alltag in der Bar. Heute, mit 26, hat er nicht das Gefühl, etwas in seinem Leben verpasst zu haben. Dennoch sitzt er oft in den frühen Morgenstunden, wenn die Stadt noch schläft und die Bar längst geschlossen ist, am Han River. Meistens am selben Ort, ohne bewusst darüber nachzudenken. Er bleibt dort, bis die ersten Menschen auftauchen, bevor er wieder verschwindet. Dann denkt er darüber nach, welche Wege ihm noch offenstehen. Oder ob er irgendwann doch einer Person begegnet, der er nicht mit Gleichgültigkeit begegnet.




Chan Jun Kwon
ist schon dabei.
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» Quotes
Gut … genau genommen war es weniger eine Idee als ein verrückter Traum, in dem vielleicht auch noch ein paar Dinos mit Gitarren eine Rolle gespielt haben, aber wen kümmerten schon derart kleinliche die Details? Dass sie Details wollte, war wohl zu erwarten gewesen; genauso wie die Ankündigung nun zum Testobjekt degradiert (oder befördert?) worden zu sein.

[...]"Weißt du…" begann er schließlich leise. "Manchmal sehen einen andere nicht mehr wie früher, weil man sich verändert hat – nicht, weil man weniger geworden ist." Er lehnte sich ein Stück zurück [...] "Und ehrlich gesagt…. vielleicht ist das sogar ehrlicher. Dieses ‘früher’ war auch nie die ganze Wahrheit."

[...] "Wehe wenn nicht. Wenn wir sterben, bring ich dich um." Okay, es würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts dergleichen passieren, das war Nali auch selbst klar. "Ich hab gehört die Park Ranger hier sind ziemlich fronty und es gibt freilaufende Hunde! Was, wenn einer von denen Tollwut hat? Also ein Hund. Nicht einer der Ranger. Obwohl..."[...]

[...]Seine Gedanken kreisten, während er vor einem Bild stand. Die Hände in seiner Hosentasche, den Blick nachdenklich auf die Linien gerichtet. Ungewollt erinnerten sie ihn an den Albtraum, den er in dieser Nacht wieder hatte. Das Rennen das ihn jeden Morgen schweißgebadet aufwachen ließ. Diese unruhige Gewissheit, dass er immer rennen würde. Egal was kam, es würde immer gleich sein. Denn seine Familie konnte er nicht ändern, auch nicht Teile seiner Zukunft.[...]


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